Samstag, 12. Januar 2013

Überblick über zwei Reisen in Sibirien

Hier ist die Übersicht über die zwei Reisen durch Sibirien und die Mongolei, die wir in den letzten zwei Sommern mit dem Rad gemacht haben. Die Karten zeigen die Strecke und führen auch direkt zu den Blogeinträgen. Es muss nur das jeweilig Teilstück angeklickt werden, der Text führt zum entsprechenden Blogeintrag.

2012 Vom Altai nach Tuwa und vom Baikal nach Magadan

Highlights Altai + Tuva: Fahrt über Teletskoye See, Tschulyschmantal und Katu Yaryk, Querung über Ulagan nach Aktasch, über den Elengasch weglos Richtung Ukok, Plateau Ukok, Tuva Track, obligatorischer nächtlicher Schuss nach Diebstahlversuch in Tuva, Permitüberraschung in Tuva, Alte Hauptstrasse von Kyzyl in die Ergakis.
Highlights Baikal-Magadan: Olchon und Kap Koboi, oberes Lenatal, BAM bis Tynda, Lena-Highway nach Jakutsk und Road of Bones (Kolymatrasse) nach Magadan.



2011 Vom Altai zum Baikal, über die Mongolei



Über Moskau sind wir nach Novosibirsk geflogen. Von dort ging es per Nachtzug nach Bijsk. Nun folgten wir der Hauptstrasse in den Altai. Den Katun entlang wurde eine Nebenstrasse eingeschlagen, die sich in einen Pferdepfad verwandelte, der schliesslich ganz verschwand. Über eine eindrucksvolle Brücke und einen anstrengenden Pass ging es zurück zur Teerstrasse in Ongudai. Dieser folgten wir (Chuisky Trakt) bis zur mongolischen Grenze (inklusive nächtlicher Schiesserei und Registrierungshetze). Dort ging es auf Pisten und Nebenpisten zum Achit Nur. Weiter ging es über Nebenwege nach Naranbulag. Von Naranbulag folgten wir der Hauptpiste am Khargas Nur und bogen dann in die Wüste ein, um in Urgamal wieder festes Terrain zu betreten. Durch wunderschönes Hügel- und Bergland gelangten wir nach Tosontsengel. Dort nahmen wir ein traumhaftes Tal zu einem vermeintlichen Pass. Dieser geriet wieder völlig weglos. Doch wir schafften es schliesslich zum Tsagan Nur. Über weitere Nebenstrecken gelangten wir an die Teerstrasse nach Bulgan und Erdenet. Nun war es einfach zur russischen Grenze zu gelangen, von der aus wir einen Kleinbus nach Ulan Ude nahmen. Nun ging es an den Baikal, im Sonntagsverkehr auf staubigen Baupisten, ein beängstigendes Erlebnis. Unter der Woche wurde es einsamer und wir gelangten ins Bargusin-Tal. Von dort ging es über den Simnik 110 nach Uojan. Wir hatten Pech mit dem Wetter, so dass die Flüsse nicht passierbar waren, ein Schlauchboot und ein riesiger Kamaz brachten uns nach einiger Wartezeit doch noch rechtzeitig zum Zug.